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Ein Proof ist die zur Kontrolle vorgenommene Simulation eines
Druckergebnisses
auf einem meist papierartigen Material.

Mit einem Proof kann man bereits sehr früh innerhalb der
Produktionskette prüfen, wie das spätere Druckergebnis aussehen
kann. Fehler oder auch nachträgliche Änderungen werden
bei den klassischen Druckverfahren kostenintensiver, je später man
sie entdeckt, bzw. wünscht. Daher ist es wichtig, möglichst früh
eingreifen zu können.

Satzfehler lassen sich ja noch recht gut am Bildschirm oder anhand
eines einfachen Ausdruckes entdecken. Schwierig ist jedoch die
Beurteilung der Farbigkeit,
der Tonwerte und Kontraste des
Bildmaterials. Eine Beurteilung des Papiers und dessen
Farbigkeit ist am Display natürlich gar nicht möglich.

Das spätere Aussehen des Druckergebnisses lässt sich also an einem
Monitor nicht exakt simulieren
. Bereits die Farben des Bildschirms
haben ein völlig anderes Aussehen als die des späteren Drucks. Mit Hilfe
von kalibrierten Monitoren lässt sich ebenfalls nur eine Annäherung erzielen.

Die üblichen Farbdrucker sind ebenso nicht geeignet,
farbverbindliche Druckergebnisse zu erzeugen.
Es ist jedoch möglich, mit solchen Druckern ein Ergebnis zu erzielen,
das dem späteren Druck ähnelt.

Für anspruchsvollere Druckergebnisse ist ein Proof unumgänglich.
Noch verlässlicher ist ein Andruck.

Abbildungen benötigen viel Speicherplatz, besonders wenn sie farbig sind
und eine hohe Bildauflösung haben. Verschiedene Verfahren ermöglichen es,
diese Datenmenge zu reduzieren. JPEG [djäipegg] ist dabei ein sehr weit
verbreitetes Dateiformat, das sich auch besonders gut per Email versenden lässt.

Die Umwandlung ist nicht ganz verlustfrei. Je höher der Kompressionsgrad,
desto mehr Bildinformationen gehen verloren. Vor allem ein mehrfaches
Komprimieren und Dekomprimieren kann schnell zu großen Qualitätsverlusten
bei den Bildern führen, denen es dann sowohl an Textur als auch Farbe mangelt.

Vorsicht: Die Druckqualität eines komprimierten Bildes ist oft am Monitor
oder auf einem einfachen Ausdruck nicht direkt zu erkennen.

Probedruck im Offsetverfahren zur Kontrolle der Ton- und
Farbwerte
und zur genaueren Abstimmung mit der Layoutvorlage.
Der Andruck ist ein Druckausfallmuster für den Kunden und dient
nach der Freigabe als Arbeitsvorlage für den Drucker. Da auf
Originalpapier gedruckt wird, lassen sich Qualität, Stärke und
Farbe
besonders gut beurteilen.

Obwohl ein Andruck genauer ist, wird heute aus Kostengründen
häufig ein Proof eingesetzt.

Archivbilder, deren Lizenz (zum Drucken, Veröffentlichen,
Weiterverarbeiten) käuflich erworben werden kann. Sogenannte
Bilddatenbanken bieten Stockfotos aus allen Bereichen an, die
sich mit Hilfe von Schlagworten suchen lassen. Möchte man ein
gefundenes Bild nutzen, rechnet sich der Preis nach Einsatzgebiet,
Branche, Zeitraum, Abbildungsgröße & -ort und Auflagenhöhe.

Vorsicht: Bildmaterial ist grundsätzlich urheberrechtlich geschützt.
Auch wenn es verlockend einfach geht: wer Bildmaterial z.B. aus
dem Web ohne Genehmigung kopiert und für eigene Zwecke nutzt,
verstößt gegen das Urheberrecht – und das kann teuer werden…

Corporate Design – das visuelle Erscheinungsbild eines
Unternehmens. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der
Kommunikationsmittel
(Logo, Briefpapier, Visitenkarten,
Werbemittel) als auch das Produkt- und Verpackungsdesign.
Ein konsequent durchdachtes CD legt z. B. auch das Aussehen
von Architektur, Berufskleidung und der Firmenfahrzeuge fest.

Ein professionell gestaltetes, unverwechselbares Corporate Design
verspricht einen hohen Wiedererkennungswert und hebt ein
Unternehmen von der Masse ab. Zielgruppen lassen sich ohne
Umwege ansprechen. Das Design prägt das gesamte Erscheinungsbild
und repräsentiert den Stil, Charakter und die Werte eines
Unternehmens.

Die Gestaltung aller Elemente muss einheitlich und
konsequent
sein. Firmenfarben und Logo (oder Schriftzug)
befinden sich auf allen Kommunikationsmitteln – ebenso wie
möglichst nur eine, sorgfältig ausgewählte Schriftart (Hausschrift).

PDF steht für „Portable Document Format“ und wurde von Adobe®
entwickelt, um digitale Dokumente unabhängig von einem bestimmten
Programm oder Betriebssystem nutzen zu können. Das bedeutet, dass
jeder eine PDF-Datei immer in der Form betrachten und ausdrucken
kann, die der Autor festgelegt hat. Die sonst üblichen Konvertierungs-
probleme (verrutschte Texte, falsche Schriftarten, etc.) zwischen
den verschiedenen Textprogammen entfallen.

PDF-Dateien kommen im Grafikdesign hauptsächlich so zum Einsatz:

  • um Kunden schnell & bequem Layouts zu präsentieren
  • um die fertige Reinzeichnung an die Druckerei zu übermitteln

Diese beiden PDF-Arten sind von der Druckqualität sehr unterschiedlich.
Für die Präsentation per Email ist wichtig, dass die Datei sehr klein ausfällt.
Daher ist sie stark komprimiert. Die Reinzeichnung im PDF-Format enthält
hingegen unkomprimierte Daten und zusätzlich weitere druckrelevante
Informationen. Die Vorgaben sind dabei von Druckerei zu Druckerei unterschiedlich.

Ein Weblog oder auch „Blog“ ist ein digitales Tagebuch,
veröffentlicht im Internet. Es kann dabei der Präsentation
von Wissen, persönlichen Gedanken und Erfahrungen,
aber auch als Kommunikationsplattform dienen.

Typisch für ein Weblog sind die so genannten Postings
(Einträge). Diese werden umgekehrt chronologisch dargestellt,
sprich: neueste Beiträge befinden sich an oberster Stelle.
Ältere Einträge findet man in entsprechenden Archiven oder
thematisch geordnet.

Normalerweise ist es möglich, einen Eintrag in einem Weblog
zu kommentieren. Dieser Kommentar wird meist unter dem
entsprechenden Beitrag angezeigt.

Ein Feed listet die aktuellsten Beiträge eines Weblogs in einfacher
Form auf und kann durch einen so genannten Feedreader
abonniert werden. Mit dem Feedreader kann der Leser erkennen,
ob es im abonnierten Weblog neue Beiträge gibt. Dafür erscheint
zum Beispiel ein Icon in der Adressleiste der aktuellen Browser.
Somit ist ein schnellerer Zugriff auf die neuesten Einträge möglich.

Und ein Stöckchen ist gewissermaßen ein digitaler Kettenbrief,
der normalerweise einige Fragen zu einem bestimmten Thema
enthält. Ein Blogger beantwortet die Fragen im eigenen Weblog
und verlinkt dann in diesem Eintrag ein anderes Weblog.
Man wirft also einem anderen ein „Stöckchen“ zu.

wickelfalz.gif

Wickelfalz, 8 Seiten.

Alternative Falzart z.B. für Flyer. 2 Seiten werden dabei nach
innen eingeschlagen. Elegant: die beiden eingeschlagenen
Seiten werden etwas in der Breite gekürzt, damit später keine
Knicke entstehen.
Günstigere Variante: nur 6 Seiten. Grundlage ist dann ein DIN A4 Bogen.

zickzack_82-kopie.gif

Zickzackfalz, 8 Seiten

Erklärt sich natürlich im Prinzip von selbst.
Wird oft für Flyer verwendet – wenn es nicht gerade ein Wickelfalz wird.
Bei der Angabe der Seitenzahl werden grundsätzlich Vorder- und Rückseite
mit gerechnet, sprich: jede Seite, die sich bedrucken lässt.

CMYK ist ein Farbsystem, das üblicherweise im Offsetdruck angewandt wird.

Farbvorlagen lassen sich im Druck am besten wiedergeben,
wenn man sie in 4 Grundfarben zerlegt:

cyan.jpg Cyan

magenta.jpg Magenta

yellow.jpg Yellow

key.jpg Key
[für Schlüssel; hebt die Kontraste und
damit die Tiefenwirkung der Bilder hervor]

Mit Hilfe von neben- und übereinander gedruckten farbigen Rasterpunkten
lassen sich die meisten Farbtöne und Abstufungen drucken. Die kleinen Punkte
vermischen sich im Auge des Betrachters zu einer Farbfläche.

raster.jpg

Die in diesem Rahmen gemachte Angabe „vierfarbig“ oder 4c bedeutet daher nicht,
dass nur 4 verschiedene Farben gedruckt werden können, sondern das komplette
Spektrum, dass durch den Zusammendruck der 4 Grundfarben möglich ist.

Farben, die außerhalb des CMYK-Farbraumes liegen, müssen entweder
mit Sonderfarben (HKS oder Pantone) gedruckt werden oder es muss ein
in etwa ähnlicher aus CMYK erzeugter Farbton ausgewählt werden.

Möglich ist auch die Kombination von z.B. Schwarz und einer Sonderfarbe.
Die Druckkosten lassen sich dadurch meist reduzieren. Beispiel:
Briefbogen mit schwarzer Adresse und einem blauen Logo.